8km – so lange war die Festungsmauer, die die Bundesfestung Rastatt umgab. Heute ist davon kaum noch etwas zu sehen. Das Kehler Tor, das Karlsruher Tor an der Franzbrücke und ganz versteckt hinterm Hopfenschlingel der Eingang zu den Kasematten und dem Cavalier.
Genau hier kämpften 1848/49 die Badener zusammen mit der Festungsbesatzung für Freiheit und Demokratie. Ein einmaliges Ereignis in der deutschen Geschichte. Leider war es ein aussichtsloser Kampf, den viele Badener mit ihrem Leben bezahlten.
Auf den Spuren dieser Revolutionäre durften unsere Achtklässler (8a, 8b, 8c und 8d) zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Frau Blum, Herr Böhmer, Frau Fischer und Herr Fischer, Frau Gaiser und Herr Oberle die Ruinen der Rastatter Festung erkunden.
Sechs Meter unter der Erde ging es teils nur mit eingezogenem Kopf durch die dunklen und engen Gänge der ehemaligen Kasematten. Geführt von Herrn Schweitzer und Frau Tremmel, die bei der Bärenkälte Anfang November eine Engelsgeduld bewiesen und uns einen beindruckenden Einblick in die letzten Stunden der Badischen Revolutionäre gaben.
Wir bedanken uns herzlich beim Historischen Verein Rastatt e.V. und freuen uns schon auf den nächsten Besuch.

Text: Realschule Gaggenau / Ludwig Oberle
Bilder: Realschule Gaggenau / Hanna Gaiser











